Diskurs

Projekt „Alles Glaubenssache?“ Erfahrungen – Konzepte – Module

Materialien aus der laufenden Arbeit
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Table Of Contents
  1. 1. Erfahrungen und Seminarberichte
  2. 2022
  3. 2021
  4. 2020
  5. 2. Ideen, Konzepte und Module für die Projektarbeit
  6. Was würde Luther heute sagen zu Toleranz …?

1. Erfahrungen und Seminarberichte

2022

Wochenseminar: Alles Glaubenssache? – Interreligiöse Projektwoche (mit Musik)

Mit Hilfe von Musik, mit Singen, Tanzen und selbst musizieren erleben die TN ihre eigenen
Haltungen und Grenzen und erfahren sich im Verhältnis zu anderen. Die Erlebnisse werden
reflektiert in Bezug auf Themen wie Identität, Respekt, Ausgrenzung, Glaubensvielfalt,
Freiheit. Ergänzt wird dies durch Gespräche mit jüdischen, christlichen und muslimischen
Gläubigen.

2-Tage-Wanderseminar: Identität und Respekt – Übungen zu einem gelingenden Miteinander

In dieser Veranstaltung sollen verschiedene Anliegen miteinander verbunden werden:

  • Identität und Respekt sollen als Themen in Beziehung gesetzt werden
  • Eine tragfähige Vorstellung von sich und die Offenheit für andere und anderes sollen
    als Wegerfahrung erlebbar werden
  • Naturerfahrung und Gruppenerleben werden als Herausforderungen verstanden
  • Themen und Wegerfahrungen sollen aus philosophischen Perspektiven verstanden
    und Philosophie als Praxis gelingenden Lebens vorgestellt werden

Übung Fester Stand

Situatives Arbeiten: Murren am Wegesrand

Übung: Durch das Netz

Betzavta-Übung: Notwendigkeit eines Vertrages

Was Menschen glauben: Sichtweisen und Vorstellungen im Umgang mit schulischen Konflikten

In diesen vier Veranstaltungen geht es um ineinandergreifende Anliegen:

  1. Schule als Lernort und Lebensort mit politischer Dimension (Schule als Polis, Hartmut von Hentig) soll einsichtig werden und als Gemeinwesen aus diversen Personen bedacht werden
  2. Themen wie Toleranz, Vielfalt und damit verbundene Konflikte sollen aufgegriffen werden.
  3. Eine bereits aktive Gruppe von Schülerinnen und Schülern soll in die Aufgabe der Schülerstreitschlichtung eingeführt und als Team gestärkt werden.

Modul „Partnerinterview“

Ein angeleitetes Partnerinterview kann thematischen Einstieg mit Kooperation und Vorstellung verbinden. Die Teilnehmenden stellen sich gegenseitig mittels vorgegebener Fragen vor.

Modul „Konfliktlandkarte“

Die Teilnehmenden erstellen eine „Landkarte“, die über die Situation im Umgang mit Konflikten an ihrer Schule Auskunft gibt. „Landkarten“ können aber auch zu anderen inhaltlichen Schwerpunkten erstellt werden.

Modul „Turmbau“

Kooperationsübung in der gemeinsam ein Turm gebaut wird.

Modul „Die Kunst des Fragens“

Die Teilnehmenden erkunden die Welt des Fragens. Sie haben die Aufgabe, durch passendes und behutsames Fragen, vom Partner eine Geschichte zu erfahren.

Manual_Decke drehen

Die Teilnehmenden stehen auf einer Decke. Von Anfang bis Ende der Übung gilt, keiner darf
die Decke verlassen. Aufgabe: Dreht bitte die Decke herum, so dass alle auf der anderen
Seite der Decke zu stehen kommen.

Manual_Geldteilübung

Das „Geldteilspiel“ fordert die Teilnehmenden heraus, für dilemmatische Situationen des
Teilens eine Lösung zu suchen, die über das Dilemma hinausgeht und allen Beteiligten
einen „Gewinn“ ermöglicht.

Manual_Rollenspiel_Schulkonflikt

In einem Rollenspiel übernehmen Schülerinnen und Schüler die Rollen von Streitenden und
Vermittelnden. Sie versetzen sich über ihre Rollen und deren jeweiligen Perspektiven auch
in die Situation und suchen nach Möglichkeiten, den Streit beizulegen. Bei Rollenspielen
handelt es sich um eine gezielt eingesetzte Trainings- und Übungssituation.

Manual_Zuhören üben

Die Teilnehmenden sitzen sich wechselseitig gegenüber (Reißverschlussprinzip) Person 1
erzählt eine Geschichte. Person 2 hört zu, gibt das gehörte mit eigenen Worten wieder und
findet heraus, welche Gefühle Person 1 bewegt haben.

Demokratisches Miteinander in Schule und Alltag

In dieser dreiteiligen Veranstaltungsreihe geht es um folgende Anliegen:

  • Miteinander reden will gekonnt sein: Arbeit mit den Schülern zum Thema Verständigung in der Klasse – die Klasse als demokratisches Gemeinwesen (Polis) verstehen.
  • Unsere Klasse – Eine Welt der Vielfalt: Die Teilnehmenden nehmen die Vielfalt wahr, die sie ins Klassenleben einbringen.
  • Vorbereitung und Qualifizierung demokratischer Mitbestimmung der Schülerinnen und Schüler.
  • Qualifizieren der in der Klasse praktizierten Form „Morgenkreis“: Wie kann aus dem „Morgenkreis“ eine demokratische Praxis werden?

Bubble Crasher – Schnupperkurs

Menschen stellen sich nur ungern selbst infrage. Daher umgeben sie sich meist mit anderen, die ihnen ähnlich sind und sie in ihrem Selbstbild bestätigen. An sich ist das nur menschlich. Problematisch wird es allerdings, wenn geschlossene Filterblasen entstehen und andere Ansichten oder Lebensrealitäten nicht mehr wahrgenommen werden. Das Projekt Bubble Crasher der Ev. Akademien Thüringen und Sachsen-Anhalt hat Methoden entwickelt, gesellschaftliche Spaltung im Kleinen anzugehen und Jugendliche fit zu machen, Menschen außerhalb ihrer Filterbubble zu treffen. In dem Schnupperkurs wird das Programm vorgestellt und kann auf die Eignung für die eigene Bildungspraxis erprobt werden. Das Angebot wendet sich vor allem an Respect Coaches.

2021

Thematisches Geocaching: Toleranz zwischen Religionen? – Zur Ringparabel von Lessing

In acht Stationen können Grundschüler erfahren, wie in der Ringparabel zum Toleranzgedanken hingeführt wird. Sie diskutieren unterwegs eigene Lösungsideen für Fragen aus der Ringparabel. Der Multicache kann auch für Jugendliche angepaßt werden und ist ortsunabhängig einsetzbar.

Wochenseminar: Schwierigkeiten mit der Wahrheit – Eine kleine Geschichte des Zweifelns

Eine Seminarwoche mit 11-.13.Klassen zur erfahrungsbezogenen Einführung in Grundlagen des (wissenschaftlichen) Erkennens von Wirklichkeit, in typische Irrtumsmöglichkeiten und Methoden des Zweifelns.

Interkulturelle Projektwoche: AG „Spurensuche: Glauben“ Programm

In der Interkulturellen Projektwoche haben wir uns auf die Spurensuche begeben, was die TN mit glauben und Glauben verbinden, was und wie sie glauben und haben Ausflüge in die drei monotheistischen Weltreligionen unternommen..

Modul „Arbeit mit Zitaten“

Mittels von Zitaten zum Thema Glauben erfolgt ein Einstieg in die thematische Arbeit und in ein Gespräch. Dabei können sich Ansichten und Fragen auftun, die im Weiteren aufgegriffen werden können. Eine Zitatsammlung gibt es am Ende des Dokuments.

Modul „Bewegung und Begriff“

In der Bewegung wird eine Annährung an das Thema „Glauben“ unternommen. Die
Teilnehmenden bewegen sich im Raum und sammeln in Begriff und Geste Aspekte des
Themas.

Modul „Skulpturarbeit“

Diese Übung kann an die in dieser Veranstaltung durchgeführte Arbeitseinheit „Bewegung
und Begriff“ angeschlossen werden. „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, heißt es. In
dieser Übung stellen die Teilnehmenden „Skulpturen“ zum Thema „Glauben“ und mit ihnen
wird weitergearbeitet.

Modul „Was der Engel mir sagt …“

Unter Verwendung von durch den Künstler Paul Klee geschaffenen Engelsdarstellungen
werden die Teilnehmenden zu einer assoziativ- mediativen Übung angeleitet. Über die
Vorstellung der Ansprache eines Engels an sie schreiben die Teilnehmenden eine
Engelsbotschaft an sich auf.

Modul „Farben des Glaubens“

Über die Bedeutung und Wirkung von Farben ist es möglich, Aspekte des Glaubens zu
erschließen. Die Wirkung der Farben auch in dieser Hinsicht wird Gegenstand der
Untersuchung und der Gestaltung.

Modul „Glaubenskästchen“

Es lohnt sich, in Seminaren und Veranstaltungen etwas herzustellen, das als
„Erinnerungsanker“ für diese Veranstaltung dienen kann. Mitunter sind es
Seminartagebücher, aber auch handwerklich hergestellte Objekte.

Modul „Geschichten erzählen“

Eine Geschichte ist hier der Beginn der Auseinandersetzung mit „Glauben“ und der eigenen Bereitschaft zu glauben. Die Geschichte wird erzählt und mit der Geschichte gearbeitet.

Arbeitsgruppe: Bedeutung der Musik in den unterschiedlichen Religionen

Thematischer Workshop zum Thema Bedeutung der Musik in unterschiedlichen Religionen.

Projekttage „Schule als Übungsfeld von Demokratie“: Programm

Schülerinnen und Schüler von 3 Klassen einer Sekundarschule wurden je einen
Projekttag lang dazu angeregt, sich damit auseinanderzusetzen, was es heißt, eine Klasse zu sein. Es gab drei Programmvarianten mit einer 5., 6. und 7. Klasse.

Modul Warm up Ja-Nein-Doch

„Warming-ups“ dienen der unterhaltsamen und dennoch themenbezogenen Arbeit. Gerade dort, wo basale Arbeit an Grundfähigkeiten der Kooperation und Verständigung stattfinden, wie in dieser Veranstaltung, können die sogenannten „Warming-ups“, eigentlich bestimmt zur Auflockerung, nun Zugänge zur und Übung der Zusammenarbeit werden.

Modul: Hände

Die Teilnehmenden drucken ihre Hand auf ein Plakat. Zuerst geht es darum, was die Schülerinnen und Schüler persönlich wollen und wünschen. Danach wird gefragt, was alle in der Klasse gemeinsam haben.

Modul: Namensrunde

Eine Vorstellungsrunde, die dem Nennen der Namen dient und mit Bewegung verbunden wird.

Modul: Situatives Arbeiten mit Störungen

In schwierigen Seminarsituationen nicht mehr weiter zu kommen mit dem eigenen „Plan“ legt nahe, sich in besonderer Weise der Situation zuzuwenden, „wie sie nun einmal ist“. Das bedeutet „Störungen“ nicht mehr als unerwünschtes Verunmöglichen des von mir gewollten Vorgehens zu begreifen, sondern einen Situationswechsel, der seinerseits möglicherweise Potentiale enthält, mit dem „Thema“ weiter zu kommen. Es gilt also, eine andere Perspektive auf die so wahrgenommene „Störung“ einzunehmen.

Modul: Arbeitsabsprachen

Mit den Teilnehmenden wird besprochen und beschlossen, wie das Zusammensein gelingen kann. Berücksichtigt werden:

  • Bedürfnisse und Anliegen der Beteiligten
  • Notwendigkeiten des vertrauensvollen Arbeitens miteinander
  • Geltende Regelungen, die in dieser Veranstaltung nicht außer Kraft gesetzt werden
    können.
    Damit wird zugleich deutlich, welcher Rahmen dieser Veranstaltung gesetzt ist und gesetzt sein soll.

Modul: Gruppenbild

Die Teilnehmenden malen ein gemeinsames Bild. Das Thema in diesem Fall: Was wünsche ich mir für meine Klasse?

Modul: Gemeinsam essen

Die Schülerinnen und Schüler essen gemeinsam und können dies erfahren als ein verbindendes soziales Geschehen.

Modul: Zollstockübung (Magic Stick)

Ein ausgeklappter Zollstock (oder eine Stange) soll gemeinsam abgelegt werden. Verwunderung und Frust erzeugt der paradoxe Effekt, dass der Zollstock zunächst nach oben steigt, statt nach unten – und nun?

Würde, Identität, Differenz, Universalismus – Aktuelle Identitätskontroversen aus Sicht leibphilosophischer Überlegungen

Eine Fortbildung und Arbeitstreffen zur Selbstverständigung unter Interessierten, die sich in unterschiedlichen politischen und Bildungszusammenhängen mit den spannungsvollen Verhältnissen zwischen Würde, Identität, Differenz und Universalismus bzw. Partikularismus in der modernen Demokratie beschäftigen. Zugleich eine Einführung in leibphilosophische Ideen.

„Können Menschen Engel sein?“ Als Christ leben in der Welt; oder: Stell dein Licht nicht unter den Scheffel (Luther)

Die Teilnehmenden sollten sich anhand der Reformation und Luther Rolle darin spielerisch mit dem Leben als Christ in der Welt auseinandersetzen. Hierzu wurde das Thema „Stell dein Licht nicht unter den Scheffel“ gewählt, um die Jugendlichen zu ermutigen, ihre Fähigkeiten zu zeigen.

Vom (Un-)Sinn der Religion. Bildung mit religionsfernen Jugendlichen in Ostdeutschland.

Im neuen Jahrbuch 2021 der Ev. Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung „Was die Demokratie zusammenhält – Konsens, Kompromiss und Kontroversität in der politischen Jugendbildung.“ hat Carsten Passin als Projektleiter von „Alles Glaubenssache?“ die spezifischen Grundlagen und Bedingungen der Projektarbeit in Ostdeutschland beschrieben.

Text als PDF online lesen oder downloaden.

2020

Actionbound: Wer glaubt denn noch?

Ein Projekttag zum Thema Glauben mit der Methode Actionbound.
Jugendlichen wird die Diversität des Glaubens aufgezeigt und ermöglicht, über Fragen des Glaubens zu sprechen.

Workshop: „Sprechen von Gott“ – Religiöse Sprache übersetzen für säkulare Menschen? Theorie und Praxis

In dieser Multiplikatorenveranstaltung geht es um die Notwendigkeit, mit religiöser Sprache zu reden, die Inhalte dieses Sprechens zu erfassen und danach zu fragen, wie es gelingen kann, religiöse oder Glaubenssprache in eine säkulare Zeit hinein zu sprechen und zu übersetzen.

Online-Workshop: Troll dich! -Strategien im Umgang mit Hass im Netz

Ziele:
• Definition von Hatespeech kennen und auf persönliche Tauglichkeit prüfen
• Hintergründe zu Hatespeech (Stand der Forschung) kennen
• Verschiedene Strategien im Umgang mit Hatespeech miteinander vergleichen, um persönlich taugliche Strategien zu übernehmen
• Methoden testen, die mit Jugendlichen umgesetzt werden können, um Hatespeech zu thematisieren

Programm

Ablaufplan

Seminarmaterial Handout

Workshop: „Miteinander-Betzavta – Übungen übersetzt für „Alles Glaubenssache?“

Anliegen dieser Multiplikatorenveranstaltung ist es, Möglichkeiten des Arbeitens mit dem
Bazavta-Übungsprogramm darzustellen und praktische Anwendungsmöglichkeiten im
Rahmen von Alles Glaubenssache vorzustellen und zu entwickeln.

Wochenseminar: Glaubenssache

In diesem Wochenseminar beschäftigen sich junge Menschen damit, worin (ihr) Glauben besteht, in welchen religiösen Formen er existiert und auch, welche politischen Wirkugnen er haben kann.

AG Die Bedeutung von Glauben im Leben von Menschen

AG Religionen, Verschwörungstheorien und damit verbundener geistiger Extremismus

Wochenseminar: Woran Du Dein Herz hängst …Gottesbilder, Religion und Religionskritik in der modernen pluralistischen Demokratie

In einem Wochenseminar mit jungen Menschen werden unterschiedliche philosophische, popkulturelle und politische Ebenen zum Thema Glauben und der Rolle von Religion in der Gesellschaft reflektiert.

AG Das Göttliche in Medien und Popkultur

AG Vom (Un-)Sinn der Religion

AG Religionen, Verschwörungstheorien und damit verbundener
geistiger Extremismus

Workshop: Weihnachten – Nur Geschenke oder mehr?

Die Weihnachtsgeschichte und Weihnachtsbräuche mit Kindern und der Hummel Bommel bzw. in einer Bibellandschaft neu entdecken.

Workshop 1 Eine Auseinandersetzung mit der Weihnachtsgeschichte

Workshop 2 Weihnachten mit der Hummel Bommel, eine Bildergeschichte

2. Ideen, Konzepte und Module für die Projektarbeit

Gesprächsreihe Jugendliche: „Starke Gedanken gegen plattes Denken“

Jugendliche mit einem betont gesellschaftspolitischen Aktionsanspruch werden zum Bedenken und Begründen herausgefordert. Sie werden dabei in sokratischer Tradition mit den eigenen Glaubsauffassungen und Behauptungen konfrontiert und zur Reflexion provoziert.

Seminar: „Luther – skandalös!“ Oder: Wie gelingt es, unangenehm aufzufallen?

Das Anliegen dieser Projekttage ist es, auf informative und unterhaltsame Weise in Lehre und das Leben Luthers einzuführen. Im Mittelpunkt steht das „Ärgernis Luther“, der seinen Zeitgenossen vielfach anstößig war. Ein Weg, sich der Person und Lehre Luthers anzunähern kann also sein, zu erkunden, woran sich der Ärger entzündete und zu erklären, welche Auffassungen und Anliegen da aufeinanderprallten. Über das historische Verständnis hinaus fragen wir, ob es auch heute mitunter geraten ist „unangenehm aufzufallen“. Wo könnten dazu im gesellschaftlichen, schulischen usw. Leben Gelegenheiten sein. Könnten wir uns von Luthers Mut anstecken lassen?

Rahmenprogramm

Karikaturen (Einblattdrucke) des reformatorischen Streits

Luther und die Juden

Luther – der Mönch, im Film

Was will dieser Mönch?

Archäologie der Skandale

Allerhand Skandale

Luther und die Seuche

Übung ala Betzavta: Luther, die Seuche und wir

Fortbildung: Digitaler Adventskalender 2021

Eine Multiplikatoren-Fortbildung um digitale Bildungsangebote attraktiver, abwechslungsreicher und für eine breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Videoprojekt: Was Menschen glauben

Jugendliche werden über Kurzfilme mit Interviews zur Fragestellung „Woran glaubst du?“ in ganz unterschiedlichen Bildungskontexten zum Nachdenken und Reden über Glaube-Religion und Politik angeregt.

Verschwörungsideologien – Diskussionsgrundlage für Seminare und Workshops

Wie kann man Verschwörungsideologien und ähnliche extreme, aufklärungsresistente Glaubens- und Denkformen verstehen und mit Menschen reden, die sich ihnen verschrieben haben? Diese ersten Diskussionsansätze werden im Projekt fortgeführt.

Weihnachten digital – Weihnachten in Minetest

Kinder lernen mit Hilfe von Minetest den Sinn und Hintergrund von Weihnachten kennen.

Tageseinstieg: Meine Form

Die Teilnehmenden zeigen nonverbal über ein frei bearbeitetes Blatt Papier die Stimmung, in der sie
sich gerade befinden.

Übung: Kann ich an die „Dinge“, an die ich mein Herz hänge, auch glauben?

Diese Übung nimmt bei einem berühmten Zitat von Martin Luther ihren Ausgang:„Was heißt: ‚einen Gott haben‘ oder was ist ein Gott? …“

Übung: Glauben – ein metaphorischer Zugang: Federobjekte gestalten

Die Teilnehmenden erhalten als einziges Material Federn und die Aufgabe, damit Objekte zu gestalten, die das Thema „Glauben“ aufgreifen und Aspekte von Glauben zum Ausdruck bringen.

Film als Arbeitsgrundlage: Arbeit mit dem Film „Der Imam und der Pastor“

Die Teilnehmenden sehen den Film „Der Imam und der Pastor“. Sie arbeiten anschließend mit Eindrücken und Themen des Films zur Problematik religiöser Konflikte.

Themeneinstieg: Glaubensvielfalt sichtbar machen

Es wird der Blick geweitet auf die Vielfalt der „Gegenstände“ des Glaubens und reflektiert, wie mit dieser Vielfalt umgegangen werden kann.

Was würde Luther heute sagen zu Toleranz …?

Anhand eines Thematischen Geocache und eines geführten Ausstellungsbesuchs im Asisi-Panorama in Lutherstadt Wittenberg werden die TN an einige Aspekte der Bedeutung der Reformation herangeführt.

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Foto Carsten Passin

Carsten Passin

Projektleiter "Alles Glaubenssache?"
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Tobias Thiel

Studienleiter für gesellschaftspolitische Jugendbildung
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