Diskurs

KafkaProzess 2024

eine Spurensuche

Am 03. Juni starb Dr. jur. Franz Kafka im Alter von 40 Jahren und 11 Monaten an den Folgen einer Kehlkopftuberkulose in einem Sanatorium in Kierling bei Klosterneuburg und hinterließ seinem Freund Max Bord eine Reihe von irritierenden Texten. Einige davon waren bereits veröffentlicht. Die anderen bat er sein Freund zu vernichten.

Max Brod konnte diesem Auftrag nicht nachkommen. Aus diesem Grund sind uns diese Texte bekannt. Ihre literarische Bedeutung steht außer jeder Frage. Was sie aber so besonders macht, ist ihre ungeheure Aktualität.

Im KafkaProzess 2024 spüren wir diese Aktualität auf. Wir laden Jugendliche aus Stadt und Landkreis Wittenberg ein, sich mit Franz Kafkas Texten, seinem Leben und/ oder dem Prag seiner Zeit zu beschäftigen.

Im Ergebnis entstehen Texte – Lyrik oder Prosa/ Zeichnungen, Bilder Fotografien/ Bühnenstücke, Filme oder Installationen. Bis zum 17. Mai ist es möglich, diese Werke einzureichen. Eine Jury wird alle Einreichungen bewerten. Für die besten Arbeiten wird ein Preisgeld zugesprochen – 3 x 100 € und 6 x 50 €.

Alles, was druckfähig ist, wird in einem Buch herausgegeben. Und alle, die sich am KafkaProzess beteiligen, bekommt eines der Bücher. Und alle anderen Ergebnisse werden auf der Homepage veröffentlicht.

Am 29. Mai eröffnet in der Akademie eine Fotoausstellung zu kafkaesken Momenten. Und am 03. Juni – dem 100. Todestag Franz Kafkas – werden die Ergebnisse des Wettbewerbs präsentiert und die besten Werke prämiert.

Paul F. Martin

Studienleitung Theologie/ Gesellschaft/ Kultur
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