Keine Theologie für die Gegenwart, sondern eine Theologie der Gegenwart.
Eine Theologie, die sich im Gespräch mit den religiösen Traditionen, den unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen und politischen Bewegungen, den vielfältigen kulturellen Strömungen und wissenschaftlichen Disziplinen entwickelt – im Gespräch mit den Zeitgenoss*innen.

Für eine Politik, die auf Teilhabe und Teilnahme zielt und solidarisch im Sinne des Evangeliums ist.
Für fairen Diskurs und klare Positionen gegen Diskriminierung.

Ein offener Raum für die Begegnung und für Austausch von Ideen, Formen und Gedanken.

Schlagwörter: Bildung, Ethik, Extremismus, Gesellschaft, Philosophie, Religionen, Theologie

Christoph Maier

Akademiedirektor und Studienleiter für Theologie und Politik

Paul F. Martin

Studienleitung Theologie/ Gesellschaft/ Kultur

Diskurs-Beiträge

Wohnraum schaffen und Diskursräume gestalten

Stellungnahmen zur Demokratie
Wohnen als sozialpolitischer Auftrag und kirchliche Chance Elftes Fachgespräch der Direktor*innen der Evangelischen Akademien in Ostdeutschland mit Wissenschaftlerinnen, Medienvertretern und Theologen Wohnen ist ein Menschenrecht. Bezahlbarer Wohnraum ist Grundvoraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben und elementarer Bestandteil gesellschaftlicher Teilhabe. In vielen Städten wird er knapp. Die Direktoren und Direktorin der Evangelischen Akademien in Ostdeutschland betonen nach ihrem elften Fachgespräch zur Demokratie…
Wohnen als sozialpolitischer Auftrag und kirchliche Chance Elftes Fachgespräch der Direktor*innen der Evangelischen Akademien in Ostdeutschland mit Wissenschaftlerinnen, Medienvertretern und Theologen Wohnen ist ein Menschenrecht. Bezahlbarer Wohnraum ist Grundvoraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben und elementarer Bestandteil gesellschaftlicher Teilhabe. In vielen Städten wird er knapp. Die Direktoren und Direktorin der Evangelischen Akademien in Ostdeutschland betonen nach ihrem elften Fachgespräch zur Demokratie…

Gebt dem Kaiser … zum Verhältnis Mensch, Gott, Staat/Herrschaft in der Bibel II

Patriarchat als Norm - die Erzväter
Im Lichte des Evangeliums … Zeit und Raum, in denen die biblischen Texte entstehen, war durch patriarchale Strukturen geprägt. Sie waren die Norm und sind es in gewisser Weise bis heute. Schöpfungstheologisch nicht zu halten, naturrechtlich unsinnig und im Blick auf die Anthropogenese höchst fragwürdig bestimmten sie doch die Vorstellungen in den Texten des Ersten Testaments.  In den frühen nomadischen…
Im Lichte des Evangeliums … Zeit und Raum, in denen die biblischen Texte entstehen, war durch patriarchale Strukturen geprägt. Sie waren die Norm und sind es in gewisser Weise bis heute. Schöpfungstheologisch nicht zu halten, naturrechtlich unsinnig und im Blick auf die Anthropogenese höchst fragwürdig bestimmten sie doch die Vorstellungen in den Texten des Ersten Testaments.  In den frühen nomadischen…

Gebt dem Kaiser … zum Verhältnis Mensch, Gott, Staat/Herrschaft in der Bibel I

Im Anfang war die Anarchie
Im Lichte des Evangeliums … Dass die Landtagsfraktion der AfD in Sachsen-Anhalt beantragt hat, der Evangelischen Akademie in Sachsen-Anhalt die Fördermittel für Bildungsarbeit zu streichen, kann ob der Arbeit der Evangelischen Akademie in Sachsen-Anhalt für Rechtsstaat und Demokratie nicht verwundern. Was aber durchaus verwundern kann, ist die Dürftigkeit des Antrags. Immerhin ist er aber ein guter Anlass, einige Fragen, die…
Im Lichte des Evangeliums … Dass die Landtagsfraktion der AfD in Sachsen-Anhalt beantragt hat, der Evangelischen Akademie in Sachsen-Anhalt die Fördermittel für Bildungsarbeit zu streichen, kann ob der Arbeit der Evangelischen Akademie in Sachsen-Anhalt für Rechtsstaat und Demokratie nicht verwundern. Was aber durchaus verwundern kann, ist die Dürftigkeit des Antrags. Immerhin ist er aber ein guter Anlass, einige Fragen, die…

Ansprache zum Holocaust-Gedenktag 2026

#WeRemember
Es gilt das gesprochene Wort Werte Anwesende,sehr geehrte Damen und Herren, wir, die Einladenden aus Stadt, Landkreis, Kirche und Gesellschaft, haben über diese Gedenkstunde den Satz von Richard von Weizsäcker gestellt:„Wer aber vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart.“ Am Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz gedenken wir der Opfer dieser Vergangenheit, der millionenfachen Opfer des…
Es gilt das gesprochene Wort Werte Anwesende,sehr geehrte Damen und Herren, wir, die Einladenden aus Stadt, Landkreis, Kirche und Gesellschaft, haben über diese Gedenkstunde den Satz von Richard von Weizsäcker gestellt:„Wer aber vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart.“ Am Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz gedenken wir der Opfer dieser Vergangenheit, der millionenfachen Opfer des…

Positionierung, Konflikt und Lösung

Stellungnahmen zur Demokratie
Drei Schritte auf dem Weg zu einer neuen Streitkultur Liberale Demokratien sind angewiesen auf das grundsätzliche Vertrauen ihrer Bürgerinnen und Bürger: in staatliche Institutionen und in das Prinzip von Aushandlung und Kompromiss. Ihre Funktionalität ist davon abhängig, dass Kontroversen um die besten Lösungen eines Zusammenlebens ermöglicht werden. Was kann man tun, wenn das Vertrauen in den Staat sinkt und der…
Drei Schritte auf dem Weg zu einer neuen Streitkultur Liberale Demokratien sind angewiesen auf das grundsätzliche Vertrauen ihrer Bürgerinnen und Bürger: in staatliche Institutionen und in das Prinzip von Aushandlung und Kompromiss. Ihre Funktionalität ist davon abhängig, dass Kontroversen um die besten Lösungen eines Zusammenlebens ermöglicht werden. Was kann man tun, wenn das Vertrauen in den Staat sinkt und der…

Rad-Erfahrung in Bitterfeld-Wolfen

Der GedankeGelingende Demokratie braucht Orte der Auseinandersetzung und des Gesprächs zwischen allen Beteiligten. Demokratie ist ein Prozess im Suchen nach und Ringen um die besten Lösungen. Und: Demokratie ist gefährdet. Wenn Prozesse nicht transparent sind und/ oder Populist*innen auf Resonanz stoßen, müssen alle zusammenstehen, die sich für eine offene Gesellschaft einsetzen. Die Idee Es braucht Orte und Formen des Gespräches…
Der GedankeGelingende Demokratie braucht Orte der Auseinandersetzung und des Gesprächs zwischen allen Beteiligten. Demokratie ist ein Prozess im Suchen nach und Ringen um die besten Lösungen. Und: Demokratie ist gefährdet. Wenn Prozesse nicht transparent sind und/ oder Populist*innen auf Resonanz stoßen, müssen alle zusammenstehen, die sich für eine offene Gesellschaft einsetzen. Die Idee Es braucht Orte und Formen des Gespräches…

Träume für den Frieden

Predigt zum Abschlussgottesdienst der Konferenz „Friedenswege 2025 – Kirche zwischen Welt- und Staatsverantwortung“
(UN-)Weltfriedenstag, 21. September 2025Schlosskirche, Lutherstadt WittenbergPredigttext: Genesis 28:10–19aPastor Dr. Kenneth Mtata (Programmdirektor Department Leben, Gerechtigkeit und Frieden, Ökumenischer Rat der Kirchen, Genf) Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus! Liebe Schwestern und Brüder, wir haben uns heute hier in der Schlosskirche zu Wittenberg versammelt, an der Geburtsstätte der Reformation. Hier entdeckte die…
(UN-)Weltfriedenstag, 21. September 2025Schlosskirche, Lutherstadt WittenbergPredigttext: Genesis 28:10–19aPastor Dr. Kenneth Mtata (Programmdirektor Department Leben, Gerechtigkeit und Frieden, Ökumenischer Rat der Kirchen, Genf) Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus! Liebe Schwestern und Brüder, wir haben uns heute hier in der Schlosskirche zu Wittenberg versammelt, an der Geburtsstätte der Reformation. Hier entdeckte die…

Ein guter Grund sich einzumischen

Kanzelrede von Ilko-Sascha Kowalczuk vom 14. September 2025
Über die Freiheit, die er meint, sprach am Sonntag, dem 14. September 2025, Ilko-Sascha Kowalczuk in der Stadtkirche zu Wittenberg. Mit prägnanten Sätzen nahm der renommierten Historiker, Publizisten und ausgewiesenen Kenner der Geschichte der DDR und des Kommunismus Stellung zu aktuellen Fragen: „Der Ausgang von „1989“ entscheidet sich gerade in der Ukraine […] noch heute glauben die meisten Ostdeutschen, sie…
Über die Freiheit, die er meint, sprach am Sonntag, dem 14. September 2025, Ilko-Sascha Kowalczuk in der Stadtkirche zu Wittenberg. Mit prägnanten Sätzen nahm der renommierten Historiker, Publizisten und ausgewiesenen Kenner der Geschichte der DDR und des Kommunismus Stellung zu aktuellen Fragen: „Der Ausgang von „1989“ entscheidet sich gerade in der Ukraine […] noch heute glauben die meisten Ostdeutschen, sie…
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