Diskurs

Die dritte der sieben Sichten

Die Malerin Elena Kisaleva-Arendt

Am 14. Oktober war die Vernissage der Ausstellung Sieben Sichten – Kunst aus der Region Wittenberg.
In der Folge stellen sich die Künstlerinnen und Künstler hier mit ihren Werken vor.
Die Dritte im Bunde: Elena Kiseleva-Arendt.

Colombina

Vita

  • Geboren  in Gatschina/St. Petersburg
  • Mitgliedschaften:
    • BBK Sachsen-Anhalt
    • Exlibrisgesellschaften St. Petersburg & Deutschland
    • Künstlerbund Graz (Österreich)
    • Russischer Künstlerverband (seit 1995)

Ausbildung & Weiterbildung

  • 1974–75: Kunstschule Gatschina
  • 1975–80: Studium an der Fakultät für Bildende Kunst, Pädagogisches Institut St. Petersburg
  • Fortbildungen in Drucktechniken (Fotopolymer, Serigrafie, Radierung) in Schweden

Auszeichnungen & Tätigkeiten

  • Preis der Eulenspiegelgesellschaft (Belgien)
  • Publikumspreis ART10 (Wildau)
  • Ottostadt-Magdeburg-Preis
  • Teilnahme an internationalen Symposien (u. a. UNESCO-Projekt im Burgenland)

Ausstellungen (Auswahl)

  • 1993: Berliner Mauermuseum
  • 2002–2005: Ausstellungen in England, Österreich, Russland
  • 2014–2015: Graz & St. Petersburg
  • 2019: Palazzo SUMS, San Marino
  • 2023: Forum Gestaltung Magdeburg, Neues Rathaus Wittenberg
  • 2025: Kunst Mitte Magdeburg
  • 2026: Galerie „Pavillon 61“, Berlin

Werke in Sammlungen:

  • Dostojewski-Museum (St. Petersburg)
  • Nationalbibliotheken St. Petersburg, Wien, Minsk
  • Exlibris-Museen in Moskau, Sint-Niklaas, Boston
  • Frauenmuseum Bonn
  • Art Museum Frederikshavn (Dänemark)
  • Eremitage & Russisches Museum (wissenschaftliche Bibliotheken

Pierrot

Und ein Bild, das nicht in der Ausstellung zu sehen ist:

Atomausflug

In dem Gemälde „Atomausflug“ interpretiere ich das Werk von Tizian Vecellio „Himmlische und irdische Liebe“

 Das Bild ist dem 50. Jahrestag des berühmten Woodstock Musik & Art Fair Rock Festivals gewidmet, wo die beiden Protagonistinnen meines Bildes Janis Joplin und die Solistin von „Jefferson Airplane“ Grace Slick, die Rockstars, die das Klischee zerstört haben, dass ernsthafte Musik nur von Männern entwickeln werden kann.

  Ich fülle die alte Geschichte mit einer neuen Bedeutung, den Realitäten unserer Zeit. Der Baum ist ein Atompilz, die Schale ist ein schwarzes Loch, der Brunnen ein Auto, das Kaninchen ist ein Symbol für die Vergänglichkeit der Zeit.

  Die Shisha ist ein transformiertes Bewusstsein, das religiöse Visionärität ersetzt hat, der technische Progress und die Konsumgesellschaft… die fragile Schönheit der Jugend, die nach Selbstzerstörung strebt.

Das Bild wurde im Jahre 2023  mit einem „Otto Stadt Magdeburg – Preis“ ausgezeichnet.

Denk­bewegungen
res publica

Paul F. Martin

Studienleitung Theologie/ Gesellschaft/ Kultur

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