Veranstaltung
19.30 – 21.00 Uhr
Roncalli-Haus, Magdeburg
Was bringt die Gesellschaft zusammen?
Magdeburger Ringvorlesung 2026
Unsere Gesellschaft scheint immer stärker von Gegensätzen geprägt: Stadt und Land, Arm und Reich, Ost und West, Jung und Alt, politisch links oder rechts. Unterschiedliche Perspektiven und Interessen prägen den öffentlichen Diskurs – oft lauter die Konflikte als das Verbindende. Doch was hält uns als Gesellschaft eigentlich zusammen? Welche Werte, Erfahrungen und Ziele können die Grundlage für ein neues Miteinander bilden?
Unter dem Titel „Was bringt die Gesellschaft zusammen?“ diskutieren Martin Schulz (Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung, ehem. Präsident des Europäischen Parlaments), Prof. Dr. Clemens Dölken (Katholischer Sozialethiker, Magdeburg) und Elisabeth Kaiser (Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, Gera) über Perspektiven gesellschaftlichen Zusammenhalts in einer Zeit wachsender Spannungen und Unsicherheiten.
Der Abend lädt dazu ein, den Blick zu weiten – über Differenzen hinaus – und nach Kräften und Haltungen zu fragen, die ein solidarisches und demokratisches Miteinander ermöglichen. Im anschließenden Gespräch besteht Gelegenheit, eigene Gedanken und Fragen einzubringen.
Die Magdeburger Ringvorlesung 2026 steht unter dem Leitmotiv einer „Politik und Gesellschaft im Stresstest. Kritik der reinen Vernünftigkeit“. Ausgangspunkt ist die Einsicht, dass hinter irrationalem Handeln oft eigene Formen von Rationalität stehen – Logiken, die sich jenseits des Diskurses der reinen Vernunft entfalten und gerade deshalb so schwer zu erreichen sind. Diese Rationalitäten gilt es zu verstehen, um dem gesellschaftlichen Auseinanderdriften entgegenzuwirken.
In Kooperation mit der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg und der Friedrich-Ebert-Stiftung.
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