Veranstaltung

13.10.2026
18.00 – 20.30 Uhr

Ev. Akademie Sachsen-Anhalt

Podiumsdiskussion

Gehen oder Bleiben: Migrationserfahrungen in Sachsen-Anhalt von der DDR bis heute

Wie erlebten Menschen, die zum Studieren oder Arbeiten in die DDR kamen, ihren Alltag und den Umbruch von 1989/90? Und wie wirken Erfahrungen von Migration, staatlicher Kontrolle und gesellschaftlichem Wandel bis heute in migrantischen Communities fort? Die Veranstaltung richtet den Blick auf Migrationsgeschichten im Raum Wittenberg – von der DDR über die Transformationszeit bis in die Gegenwart. Der nach der Wiedervereinigung geborene Autor und Journalist Aron Boks bringt dazu Menschen unterschiedlicher Generationen und mit verschiedenen Perspektiven miteinander ins Gespräch. Yoshi Okabe, Vertreter der japanischen Community, arbeitete zu DDR-Zeiten in der Chemieindustrie. Karin Graieb, verheiratet mit einem ehemaligen algerischen Vertragsarbeiter in Wittenberg, unterstützt heute nach Algerien zurückgekehrte Väter dabei, Kontakt zu ihren Kindern in Deutschland aufzunehmen. Lea Argirov vertritt die Nachwendegeneration und arbeitet als Künstlerin und Antirassismus-Coach. Das Publikum ist ausdrücklich eingeladen, sich am Gespräch zu beteiligen. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum weiteren Austausch.

 

Ort:

Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt e. V., Schlossplatz 1d, 06886 Lutherstadt Wittenberg

Veranstalter:         

Beauftragter des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Landesnetzwerk Migrantenorganisationen in Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V.

Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt

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Status:
  • Anmeldung offen bis: 14.10.2026
  • Freie Plätze vorhanden
Kursnr.: 2026-217
Downloads:
Beginn: 13.10.2026, 18.00 Uhr
Ende: 13.10.2026, 20.30 Uhr
Kursort: Ev. Akademie Sachsen-Anhalt
Gebühr: 0€ (inkl. MwSt.)

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