Veranstaltung

24.08.2022
18.30 – 20.00Uhr

Ev. Akademie Sachsen-Anhalt

Nicht von gestern…

Informationsabend zur judenfeindlichen Schmähplastik an der Wittenberger Stadtkirche

Seit dem Mittelalter hängt eine judenfeindliche Schmähplastik an der Wittenberger Stadtkirche. Ihr Motiv konfrontiert uns nicht nur mit der jahrhundertelangen Geschichte von Gewalt und Ausgrenzung gegen Jüdinnen und Juden, sondern ist auch heute noch Teil antisemitischer Bildsprache. Wie also sollten wir damit umgehen? Sollte die Wittenberger Schmähplastik an der Außenfassade der Stadtkirche verbleiben – als Mahnung für die Zukunft? Oder ist das antisemitische Motiv zu gegenwärtig und zu beleidigend, um außen an der Kirche zu verbleiben?

Aktuell wird darüber wieder vielfach diskutiert. Im Juni war das Thema zuletzt Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen, nun legte der vom Gemeindekirchenrat eingesetzte Beirat zur Weiterentwicklung der Stätte der Mahnung ebenfalls Empfehlungen für den künftigen Umgang mit der Schmähplastik vor. Dies möchten wir zum Anlass nehmen, um mit Ihnen ins Gespräch zu kommen – über die Geschichte und Wirkung der judenfeindlichen Schmähplastik, über die Kontinuitäten des Antisemitismus und nicht zuletzt über den angemessenen Umgang mit judenfeindlichen Bildwerken im öffentlichen Raum.


Der Informationsabend zur judenfeindlichen Schmähplastik an der Wittenberger Stadtkirche ist ausgebucht.

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Status:
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Kursnr.: 2022-140
Downloads:
Beginn: 24.08.2022, 18.30 Uhr
Ende: 24.08.2022, 20.00 Uhr
Kursort: Ev. Akademie Sachsen-Anhalt
Gebühr: 0€ (inkl. MwSt.)

Christoph Maier

Akademiedirektor und Studienleiter für Theologie und Politik
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Vincent Kleinbub

Mitarbeiter im Projekt „Bildspuren“ (2022 bis 2023)
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