Der Trägerverein

der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt e.V.

Die Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt ist ein gemeinnütziger Verein. Er wurde 1995 in Magdeburg gegründet. Der Vorstand leitet und entscheidet die Geschicke der Akademie und ist gemeinsam mit dem Kollegium der Studienleiterinnen und Studienleiter für die inhaltliche und strategische Ausrichtung der Arbeit der Akademie zuständig. Er stellt die Studienleiterinnen und Studienleiter an.

Der Vorstand

Propst Christoph Hackbeil, Vorsitzender des Vorstands
Christoph Hackbeil, Jg. 1956, ist Regionalbischof für den Propstsprengel Stendal-Magdeburg und seit 2018 Vorsitzender des Vorstandes der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt in Lutherstadt Wittenberg. Sein beruflicher Weg begann als Pfarrer im altmärkischen Mieste und führte ihn später als Superintendent nach Halberstadt. Mit seiner Frau Ulrike wohnt er in Drübeck am Harz. Schwerpunkte in seiner kirchenleitenden Tätigkeit bilden Schöpfungsbewahrung und Bildung.

Hackbeil liegt eine enge Verbindung zwischen Landeskirche und Akademiearbeit am Herzen. „Ich sehe die großen und bewahrenswerten Traditionen wie auch die gegenwärtigen Herausforderungen und möchte den Anspruch stärken, die Position eines modernen Protestantismus in aktuelle Debatten einzutragen. Ich hoffe, dass unsere Kirche auch zukünftig erkennt, welchen Schatz sie in der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt e.V. hat und wie sie selbst davon profitieren.

Oberbürgermeister Torsten Zugehör, stellv. Vorsitzender des Vorstands
„Die Evangelische Akademie in Wittenberg ist mehr als Tradition, sondern Zukunft. Klar, dass ich da gerne mitarbeite“.

Torsten Zugehör wurde 1972 in Wittenberg geboren. Nach der Berufsausbildung mit Abitur studierte er von 1992 bis 1998 Rechtswissenschaften an der Universität in Leipzig. 2001 legte er die zweite Juristische Staatsprüfung und arbeitete dann in einer Wittenberger An- waltskanzlei. In den folgenden Jahren war er in verschiedenen Leitungsfunktionen beim Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement und beim Finanzamt Leipzig tätig. Torsten Zugehör war persönlicher Referent von Leipzigs Bürgermeister für Wirtschaft und Arbeit. Im Oktober 2008 wurde Herr Torsten Zugehör durch Wahl des Stadtrates Bür- germeister der Lutherstadt Wittenberg. Am 22.02.2015 wurde er zum Oberbürgermeister der Lutherstadt Wittenberg gewählt. Dieses Amt trat er am 6. Juli 2015 an. Torsten Zugehör ist verheiratet und hat 3 Kinder.

Stephan Dorgerloh
„Die Akademie als wertegeleitetes Forum für Debatte und Streit ist gerade in diesen Zeiten ein unverzichtbarer evangelischer Impuls für Kirche und Gesellschaft.“

Stephan Dorgerloh ist Theologe und Bildungsexperte und war ab 1998 Studienleiter für politische Jugendbildung und ab 2000 Akademiedirektor an der Evangelischen Akademie in Lutherstadt Wittenberg. In dieser Zeit war er als Provinzialpfarrer auch Mitglied der Kirchenleitung und Synode sowie Moderator des Bildungskonvents in Sachsen-Anhalt. Ab 2008 war er Beauftragter der EKD für das Reformationsjubiläum 2017. Dorgerloh stand in den Jahren 2011-2016 als Kultusminister in der Verantwortung für das Land Sachsen-Anhalt. Seit 2019 ist Stephan Dorgerloh Geschäftsführer der Strategieberatung Wider Sense GmbH, die konzeptionelle und strategische Beratungen, Moderationen und Konzeptentwicklungen im Bereich Kultur, Bildung und sozialem Engagement wie Nachhaltigkeit anbietet.

Dr.-Ing. Friedemann Ehrig, Vorsitzender des Förderkreises
Im Jahr 1946 wurde ich in Coswig/Anhalt geboren und wuchs als viertes Kind in einem Pfarrhaus in Bernburg auf. Nach dem Abitur studierte ich in Magdeburg Ingenieurwissenschaften mit dem Abschluss als Dipl.- Ing. für Technische Kybernetik und anschließender Promotion. Seit 1972 bis zu meinem Ruhestand war ich in den Stickstoffwerken Piesteritz tätig, bis 1990 in der Prozessautomatisierung, dann als Betriebsrat bis zur Privatisierung des Unternehmens, danach im Umweltmanagement und schließlich im Personalwesen.

Die kirchliche Friedens- und Umweltarbeit am Forschungsheim und im Gesprächskreis von Friedrich Schorlemmer führte mich in den 90-er Jahren zur Evangelischen Akademie, die zu ihrem Gründungsort nach Wittenberg zurückgekehrt war. Seit der Gründung des Förderkreises der Evangelischen Akademie bin ich dessen Mitglied und inzwischen sein langjähriger Vorsitzender. Als solcher bin ich Mitglied im Vorstand des Trägervereins der Evangelischen Akademie.

Leonhardt Krause

„Als unabhängiger Kopf innerhalb der Kirche setze ich mich für offene und freie Diskursräume im Sinne einer fortwährenden Re-Formation bestehender Verhältnisse ein.“

 

Leonhardt Krause (Jahrgang 1976) ist in Sachsen aufgewachsen und hat Kommunikationswissenschaften, Geschichte und Romanistik studiert. Er war Korrespondent der Nachrichtenagentur Evangelischer Pressedienst (epd) und berichtete aus den Feldern Kirche, Soziales und Medienpolitik. 2009 folgte ein Wechsel in die Intendanz des Mitteldeutschen Rundfunks, wo er seit 2012 die Abteilung Gesellschaft/Medienpolitik/ARD leitet und den ARD-Vorsitz des MDR 2016/17 mitgestaltete. Leonhardt Krause ist ehrenamtlich als Vorstand des Evangelischen Medienverbands in Sachsen, stellvertretendes Mitglied der 13. Generalsynode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands und der 13. Synode der EKD aktiv. Er ist verheiratet, die Familie hat drei Kinder.

Präses Dieter Lomberg

„Ich möchte das ehrenamtliche Bindeglied zwischen der Landessynode, die auch über den Zuschuss an die Akademie entscheidet, und der Akademie sein.“

Dieter Lomberg ist Präses der III. Landessynode der EKM im Ehrenamt. Er ist verheiratet, hat ein Kind, Jurist, Personaldezernatsleiter in einer Landesbehörde in Sachsen-Anhalt.

Akademiedirektor Christoph Maier
„Bildung gelingt, wo Resonanz entsteht.“

Christoph Maier (Jahrgang 1974) hat seine geistigen Wurzeln im schwäbischen Pietismus. Er studierte Theologie in Leipzig und Tübingen und lebte unter anderem in Leipzig, Stuttgart und Chicago. Als Gemeindepfarrer der Evangelisch-Lutherischen Bethlehemgemeinde Leipzig engagierte er sich intensiv in kirchen- und sozialpolitischen Fragen. So leitete er vier Jahre den Strukturausschuss der Kirchenbezirkssynode des Evangelisch-Lutherischen Kirchenbezirks Leipzig, ist Mitbegründer des Forums für Gemeinschaft und Theologie „frei-und-fromm“ sowie des Leipziger „Südcafés“ für Geflüchtete. Seit März 2020 ist er als Studienleiter für Theologie und Politik an der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt in Wittenberg tätig und in dieser Funktion zum Direktor gewählt worden. In Wittenberg engagiert er sich in der Internationale Schlosskirchengemeinschaft (ICCC) und ist der Vorsitzende im Kuratorium der ICCC.

Oberkirchenrätin Ramona Eva Möbius
Nach dem Theologiestudium in Jena und dem Studium der Inklusiven Pädagogik und Kommunikation in Hildesheim übernahm ich von 1993 bis 2008 zwei thüringische Gemeindepfarrämter in Ottendorf und Vacha/Rhön. Schon während dieser Zeit erteilte ich als Pfarrerin im Bereich der öffentlichen Schulen ev. Religionsunterricht, da für mich der Bildungsauftrag, den Kirche hat, immer mehr an Bedeutung gewann. Von 2008 bis 2015 nahm ich eine Dozentur am PTI der EKM im Bereich Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften an und erweiterte mein Interesse an diesem Bildungsauftrag im Blick auf die ev. Erwachsenenbildung. Seit Mai 2015 leite ich als Oberkirchenrätin und stellv. Kirchenpräsidentin das Bildungsdezernat der Ev. Landeskirche Anhalt und vertrete in dieser Funktion die Kirche im Vorstand der Ev. Akademie Sachsen-Anhalt.

Eckhard Naumann
Geboren am 2.6.1947 in Wittenberg. Nach Lehre als Chemiefacharbeiter mit Abitur Studium der chemischen Verfahrenstechnik mit Abschluss Diplomingenieur. Nach dem Studium als Softwareentwickler für Automatisierungstechnik im damaligen Stickstoffwerk Piesteritz tätig. Von kirchlichen Gemeinde- und Friedensgruppen führte der politische Weg über den Demokratischen Aufbruch in die SPD und in das Amt des Bürgermeisters/Oberbürgermeisters der Lutherstadt Wittenberg von 1990 bis 2015. In diese Zeit fiel auch die Rückkehr und der Aufbau der evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt nach Wittenberg.

Ulrike Oehlstöter
Seit der Gründung des Landes Sachsen-Anhalt arbeite ich in der Landesverwaltung in den Bereichen Wissenschaft, Kultur und Schule. Der Bildungsbereich  steht  seit 2011 im Fokus meiner Arbeit. Aus diesem vielseitigen Kontext, vor allem aber aus einer sehr langen privaten Begegnung, die schon in den 1980er Jahren in Magdeburg begann, ziehe ich die Leidenschaft, im Vorstand der Evangelischen Akademie mit zu arbeiten.  Ich gehöre dem Vorstand der Evangelischen Akademie seit seiner Gründung im Jahr 1995 an.

Katharina Passolt
leitet seit 2017 das Referat „Bildung mit Erwachsenen und Familien“ im Dezernat Bildung und Gemeinde des Landeskirchenamtes der EKM in Erfurt. Die Kommunikation der kirchlichen Bildungsarbeit durch Einrichtungen wie der Akademie in die kirchlichen Gremien hinein und die Vernetzung der kirchlichen Bildungsträger im Bereich der Erwachsenenbildung werden von ihr ebenso mitverantwortet wie das Budget bzw. die Zuschüsse für die Einrichtungen.

Katharina Passolt war Gemeindepfarrerin im Bereich eines sozialen Brennpunktes in Erfurt, Geschäftsführerin zweier Kindertagesstätten und Schulbeauftragte der EKM.

Ute Pott
Ute Pott hat Germanistik, Psychologie und Soziologie studiert. Sie ist seit 2000 Direktorin des Gleimhauses in Halberstadt (Museum der deutschen Aufklärung). Neben ihrer Museums- und Forschungsarbeit ist sie in zahlreichen Netzwerken und Gremien aktiv. So engagiert sie sich seit vielen Jahren als Vorsitzende des Literaturbeirates des Landes Sachsen-Anhalt und Vorsitzende des Trägervereins der Evangelischen Grundschule Halberstadt Sankt Laurentius. 2018 wurde sie zur Vorstandssprecherin der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten sowie in den Vorstand des Deutschen Museumsbundes gewählt. Dem Vorstand der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt gehört sie seit 2019 an.

Satzung

Die aktuelle Satzung von 2014 als PDF

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