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Die faire Stadt der Zukunft - Visionen Jugendlicher

„Die Weltbevölkerung wächst rasant. Ressourcen werden knapp. Wie können Menschen trotzdem gleichberechtigt in einer Stadt zusammenleben?“ Mit diesen Fragen hat die Junge Akademie der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt e.V. Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren im Herbst 2014 aufgerufen, in einem Wettbewerb die faire Stadt der Zukunft im Computerspiel „Minecraft“ zu entwerfen. Entstanden ist eine Stadt, bei der vor allem ökologische Fragen beachtet wurden. Die Energieversorgung erfolgt ausschließlich regenerativ. Durch viele dezentrale Anlagen funktioniert das besonders gut. Autos „tanken“ Strom und haben als zusätzliche Unterstützung Solarzellen auf den Dächern. Bedacht haben die Jugendlichen aber auch eine effiziente Nutzung des Raumes. So verbindet eine Schwebebahn die Stadtteile, weil sie mit Strom betrieben werden kann und kaum zusätzlichen Raum beansprucht. Sie kann über einer Straße, über Parks und selbst über Häusern gebaut werden. Eine Gruppe hat das Bildungssystem komplett überarbeitet. Lehrer werden zu Lernpartnern, ältere Schüler/-innen unterrichten jüngere, und es gibt genügend Zeit für Pausen und Erholung. Für naturwissenschaftliche Fächer gibt es eigene Laborgebäude, in denen experimentiert und geforscht wird. Aber auch Theater, Kino, Museum und ein Jugendzentrum, inklusive Spielplatz für die Kleineren, dürfen nicht fehlen.