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Veranstaltung

10.11.2022 – 10.11.2022  |  19:00 – 21:30 Uhr
Ev. Akademie Sachsen-Anhalt

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Heinrich Schütz – evangelische Kirchenmusik zwischen Luther und Bach

Vor 350 Jahren starb Heinrich Schütz in Weißenfels. Er war der bedeutendste und

einflussreichste evangelische Komponist im Deutschland des 17. Jahrhunderts. Im

thüringischen Bad Köstritz geboren, in Kassel und Venedig musikalisch ausgebildet,

wirkte Schütz in Weißenfels, Hannover, Braunschweig, Kopenhagen, aber vor allem

in Dresden, wo er als sächsischer Hofkapellmeister die Hofkapelle durch den

Dreißigjährigen Krieg führte. Schütz schuf mit „Dafne“ – 1627 in Torgau

uraufgeführt – die erste deutsche Oper. Erhalten sind seine zahlreichen geistlichen

Werke: die „Psalmen Davids“, die „Auferstehungshistorie“, die drei Passionen und

die „Geistliche Chormusik“ von 1648, die er dem Leipziger Thomanerchor widmete.

Alle Werke komponierte er auf Texte aus der Lutherbibel. Als Christ suchte er in

den Wirren seiner Zeit seinen Mitmenschen Halt, Trost und Zuversicht durch seine

Musik zu geben, deren Texte er „gleichsam einer Predigt“ vertonte. Michael Stolle,

Dozent an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, widmet sich in seinem

Vortrag vor allem den „Musikalischen Exequien“ von 1636, einer Begräbnismusik

für den Fürsten Heinrich Reuß in Gera, die genial und eindringlich die vom Fürsten

selbst ausgewählten Bibelworte interpretieren.

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Status: Keine Anmeldung möglich
Kursnr.: 2022-48
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Beginn: Do., 10.11.2022, 19:00 - 21:30 Uhr bis Do., 10.11.2022
Dauer: 0
Kursort: Ev. Akademie Sachsen-Anhalt
Gebühr: 0,00 € (inkl. MwSt.)
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