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Die Rolle der evangelischen Kirchen in Südosteuropa seit 1989 Magdeburger Ringvorlesung

Online:
11. November 2020 | Mi. | 19.30 Uhr
Christoph Maier

Die Umwälzungen von 1989/90 prägen Deutschland und Europa bis heute. Aber die Friedliche Revolution spielt in der Suche nach einer gemeinsamen europäischen Identität eine seltsam geringe Rolle. Nach der Transformation der sozialistischen Gesellschaften in Richtung auf Demokratie und Kapitalismus in den 1990er Jahren wurde die EU-Osterweiterung von manchen als Ende eines „Weges in den Westen“ gefeiert. Damit wurde die westliche Gründungsgeschichte der EU weitergetragen. Wie lässt sich eine europäische Gemeinschaft jenseits von Blockdenken begründen? Die Ringvorlesung bringt die vielstimmigen Ereignisse von 1989 als eine Quelle europäischer Identität ins Gespräch.

Propst Dr. Dr. h.c. Johann Schneider (Evangelische Kirche in Mitteldeutschland) spricht darüber, welche Rolle die evangelischen Kirchen in anderen Ländern (Süd-)Osteuropas rund um 1989 hatten und wie sich ihre Bedeutung nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Systems veränderte. Auch internationale Kontakte zwischen evangelischen Kirchen und diakonischen Institutionen werden angesprochen.

Die Magdeburger Ringvorlesung ist eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Katholischen Akademie im Bistum Magdeburg, der Friedrich-Ebert-Stiftung (Landesbüro Sachsen-Anhalt) und dem Roncalli-Haus Magdeburg.

Diese Veranstaltung wird mit Mitteln des Ministeriums für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt finanziert.

Zugangsdaten

http:// isaleth

Arbeitsbereiche:  Theologie & Politik & Kultur
Schlagworte:  Magdeburger Ringvorlesung