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BRIEFE 3/2019

Menschen demonstrieren regelmäßig für den Klimaschutz auf den Straßen; Schülerinnen und Schüler zuerst, dann Omas und Opas, Eltern, Gewerkschaftler ... Und auch Churches sind „for future“.

Leider ist das so (noch) wenig erlebbar. Außer der vielfach verbal geäußerter Unterstützung für „for future“ und gelegentlichen Aktionen ändert sich an der Trägheit des Schiffes Kirche wenig. Ein Kurswechsel Richtung stetiger Verbesserung der umweltbezogenen Auswirkungen des eigenen kirchlichen Handelns steht weiterhin aus. Machen wir endlich unsere Hausaufgaben! Denn was zu tun ist, wissen wir längst.

In diesem Heft finden Sie eine Reihe von Beispielen, wie das konkret aussehen kann – vom Kirchenwald über Klimaschutzmanagement in der EKBO bis hin
zur Kirche als Konsumentin. Sehr beachtenswert ist der Wuppertaler Aufruf des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) zu einer „Dekade des ökologischen
Handelns für die Schöpfung“ – mit Blick auf die 11. Vollversammlung des ÖRK im Jahr 2021.

In den Gelben Seiten nehmen wir ein klassisches Thema des Kirchlichen Forschungsheimes auf: das Verhältnis Naturwissenschaft – Spiritualität. Ein neuer
Arbeitskreis hat sich unter diesem Namen gegründet, geleitet von Dr. Hans-Jürgen Fischbeck. Mit einer ersten sehr intensiven Tagung Ende September ist ein Auftakt gelungen, der sicher eine gute Basis für weitere Diskurse und Entdeckungen bietet. Auch wenn das Lesen anstrengend ist – es lohnt sich.

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