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Christa Wolf - Träumen mit wacher Vernunft: Tagungsbericht

Es war tatsächlich ein Traum: Christa Wolf brachte über 100 Teilnehmende nach Wittenberg zur größten Tagung des Akademiejahres 2019. Lesen Sie hier einige Gedanken und Erinnerungen zur Tagung.

Wie hängt die eigene Individualität mit gesellschaftlichen und politischen (Denk-)Mustern zusammen? Diese Frage hat Christa Wolf sehr beschäftigt – etwa in „Kindheitsmuster“, wo sie dem Einfluss des Nationalsozialismus auf ihre Kindheit und Jugend nachgeht, oder in „Kassandra“, wo sie sich mit den Folgen von DDR-Propaganda und Bespitzelung für die zwischenmenschlichen Beziehungen auseinandersetzt, um nur zwei zentrale Texte zu nennen. Als Schriftstellerin verstand es Christa Wolf, ins Nachdenken über die Deutekategorien zu führen, mithilfe derer man die Welt erklärbar, definierbar macht. Sie hinterfragt die Kategorisierung des gesellschaftlichen Lebens und der Welt durch ideologische Muster. Dem entspricht, dass sie sich letztlich nicht in die Kategorisierung „pro westlich“ oder „pro sozialistisch“ einordnen lässt. – Sie steht „zwischen den Fronten“ (so der Titel des von Sabine Wolf herausgegebenen Bandes mit einer breiten Auswahl an Briefen von Christa Wolf).

Die Germanistin und Archivwissenschaftlerin Sabine Wolf (Akademie der Wissenschaften, Berlin) hielt den Eröffnungsvortrag unter dem Titel „Christa Wolf – Literatur und Politik im Lebensweg“. (Trotz Namensgleichheit ist Sabine Wolf nicht mit Christa Wolf verwandt.) Was prägt heute das Bild von Christa Wolf? Sabine Wolf nannte als heute verbreitete Bilder von Christa Wolf das Bild der „DDR-Staatsdichterin“ und das Bild der kritischen „Kassandra“ der DDR. Beide Bilder gehen auf die 1990er Jahre zurück. Welchem Bild man eher zuneigt, sagt beinah mehr über die eigene (politische) Position aus als über Christa Wolf. Als ihr Fazit hielt Sabine Wolf fest: Christa Wolf verstand sich zeitlebens in erster Linie als Autorin. Literatur war das Zentrum ihres Denkens und Lebens. Doch gehörte zu Wolfs Literaturverständnis dazu, dass sie den öffentlichen Diskurs suchte und sich zu den politischen Fragen ihrer Zeit einbrachte, auch unter den Bedingungen der unterdrückten Meinungsfreiheit in der DDR. [Bild unten: Sabine Wolf zeigt die 1989 entworfene "Verfassung der DDR", zu der Christa Wolf die Präambel schrieb. Rechts: Eva Harasta; Fotografin: Sonja Leinkauf]

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Der erste Abend der Tagung wechselte dann die Perspektive und schaute aus heutiger Sicht auf Christa Wolf: Paula Fürstenberg sprach als Autorin aus einer „Nachwendegeneration“ über ihren Blick auf Christa Wolf und auf die DDR, sowie darüber, wie sie als Autorin ihre Erfahrungen mit dem wiedervereinigten Deutschland in Literatur verwandelt. Dazu las Paul Fürstenberg aus ihrem Roman „Familie der geflügelten Tiger“ sowie aus Essays und sprach mit Eva Harasta sowie mit dem Publikum. (Links zu den beiden Essays finden sich unter diesem Bericht.)

Worin besteht eigentlich „ostdeutsche“ Identität dreißig Jahre nach der Friedlichen Revolution? – Paula Fürstenberg arbeitete sich an dieser Frage ab und regte auch das Publikum zu einer kontroversen Diskussion an. Fürstenberg selbst brachte den Begriff „Ambivalenzgedächtnis“ ein. Sie meint damit, dass die Erinnerung an die DDR nicht nach einem einheitlichen „richtigen“ Bild der DDR suchen sollte, sondern ganz bewusst auf Ambivalenzen und Spannungen achten sollte. Blockartige „Entweder-Oder“-Entscheidungen mögen auf den ersten Blick alles einfacher machen. Aber im Endeffekt verhindern sie, dass man die Vielschichtigkeit des Lebens in der DDR und die Vielschichtigkeit ihrer Nachwirkungen wahrnehmen kann. In der Diskussion mit Paula Fürstenberg wurde kritisch angemerkt, dass das „Ambivalenzgedächtnis“ sich einer ethischen Beurteilung von Täterschaft und Schuld nicht entziehen dürfe. Zustimmend wurde eingebracht, dass es in der Realität kaum die „rein Guten“ und die „rein Bösen“ gegeben habe. Die Diskussion griff auch Christa Wolfs Buch „Ein Tag im Jahr“ auf – als ein Zeitdokument zu den gesellschaftlichen Verhältnissen in der DDR, aber auch als ein historisches Dokument, das – erschienen lang nach dem Ende der DDR – eine Wirklichkeit rekonstruiert (oder konstruiert?), die bereits beim Erscheinen Vergangenheit war. [Bild unten: Paula Fürstenberg im Gespräch mit dem Publikum. Fotografin: Sonja Leinkauf.]

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Den ersten Vortrag am 16.11.2019 hielt PD Dr. Sigrid Lange (Universität zu Köln), er trug den Titel „Frauen scheitern anders. Vom Ende der Tragödie bei Christa Wolf“. Lange sprach darüber, wie Wolf konventionelle Rollenerwartungen an Frauen und Männer aufnimmt und transformiert. Dies kommt in allen Werken von Christa Wolf vor; Sigrid Lange bezog sich besonders auf „Kassandra“ und „Medea. Stimmen“. Wolf griff diese Stoffe auch deshalb auf, so Lange, weil das darin enthaltene dichterische Potential für komplexe Frauengestalten durch die männlich dominierte Tradition bei weitem nicht ausgeschöpft wurde. Christa Wolf hat ihrem Verständnis von Geschlechterrollen oder von Feminismus keinen eigenen Text gewidmet. Aber ihre Werke geben in der Selbstverständlichkeit, mit der sie Frauenfiguren in angemessener Komplexität vor Augen stellen, ein beredtes Zeugnis. Eine Teilnehmerin meinte, es sei ihr bei „Kassandra“ vom ersten Absatz an sofort klar gewesen: „Hier schreibt eine Frau!“ – aber woran sie das erkannt hat, ist eigentümlicherweise schwierig zu sagen.

Der zweite Vortrag am 16.11. trug den Titel „Christa Wolf – Weltanschauung und Weltdeutung“. Prof. Dr. Birgit Dahlke (Humboldt-Universität zu Berlin) sprach über Christa Wolfs Weltanschauung und las aus ihrem bald erscheinenden Buch „Christa Wolf als Humanistin“. Dahlke ging dabei der Biographie Christa Wolfs entlang und deutete die Erfahrung der Flucht 1945 als die Schlüsselerfahrung für das spätere Leben und Denken Christa Wolfs. Die Flucht zwang Christa Wolf früh in die Erwachsenenrolle; der Zusammenbruch des NS-Staates zerrieb ihr Vertrauen in die Autorität der Erwachsenen. Das Christentum, das Christa Wolf aus ihrer Kindheit kannte, legte sie ebenfalls nach dem Krieg bald ab. Als junge überzeugte Sozialistin sei für Wolf in den 1950er Jahren wichtig gewesen, das Unmenschliche zu überwinden, das durch den Nationalsozialismus auch ins Sprechen und Schreiben eingedrungen war. Sie wollte sich daran beteiligen, eine neue, gerechtere und humanere Gesellschaft aufzubauen; dieses Anliegen brachte sie dazu, bereits 1949 in die SED einzutreten. Durch ihre Arbeit beim Schriftstellerverband der DDR kam Wolf mit emigrierten Schriftstellerinnen in Kontakt, allen voran mit Anne Seghers, Hilde Domin und Františka Faktorová. Die Menschlichkeit der Verfolgten wurde Christa Wolf zum bleibenden moralischen und weltanschaulichen Maßstab, so Dahlke. Seit den 1960er Jahren vergrößerte sich Wolfs Distanz zum SED-Staat immer mehr, auch wenn sie den Idealen des Sozialismus verbunden blieb. [Bild unten: Das Zeitzeuginnengespräch am Nachmittag des 16.11.: Pfarrerin Ruth Misselwitz (rechts) und Eva Harasta. Fotografin: Sonja Leinkauf.]

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Das Zeitzeuginnengespräch mit Pfarrerin i.R. Ruth Misselwitz war zweifellos ein Höhepunkt der Tagung. Die evangelische Theologin und Pfarrerin Ruth Misselwitz kennt Christa Wolf und ihre Familie seit den 1980er Jahren. Zusammen mit ihrem Ehemann Hans-Jürgen Misselwitz, der Regisseurin Freya Klier und dem Grafiker Martin Hoffmann – dem Partner von Tinka Wolf – und anderen gründete Ruth Misselwitz im Herbst 1981 den Friedenskreis Pankow, eine der größten oppositionellen Gruppen unter dem Dach der evangelischen Kirche, die es in der DDR gab. (Der Friedenskreis besteht bis heute und ist nach wie vor aktiv.)

Eine Verbindung zu Christa Wolf schuf zunächst der politische Einsatz für den Frieden im Pankower Friedenskreis, sowie die Person von Martin Hoffmann, der zum Friedenskreis und zugleich zur Kirchengemeinde Alt-Pankow gehört. Ruth Misselwitz sprach darüber, welche Bedeutung Christa Wolf für Menschen hatte, die sich vom DDR-Staat abzuwenden begannen. Man nahm sie als Autorin und Intellektuelle war, aber auch als Mensch, als zugewandte und authentische Persönlichkeit. Ruth Misselwitz sprach von der „Nahbarkeit“, die von Christa Wolf ausging – trotz der Achtung, die ihr entgegen gebracht wurde. Man könnte sagen, dass Christa Wolf etwas Mütterliches ausgestrahlt hat, eine Wärme bei gleichzeitiger Aufrichtigkeit und aufrechter Haltung.

Gegenüber der Kirche hatte Christa Wolf ein distanzierteres Verhältnis. Aber als Autorin hatte sie ein lebendiges Interesse daran, wie sich der Glaube den großen Lebensfragen annähert. Ruth Misselwitz erzählte von Gesprächen über den Auferstehungsglauben, wenn die beiden Familien Ostern gemeinsam im Landhaus der Wolfs verbrachten, und von Gesprächen über Mystik. Christa Wolf sei an Sinnfragen interessiert gewesen, aber sie sei jeder ideologisch fixierten Gestalt von Religiosität distanziert gegenüber gestanden. Schließlich las Ruth Misselwitz die Grabrede vor, die sie bei der Beerdigung Christa Wolfs am Grab gehalten hatte und in enger Absprache mit Gerhard Wolf verfasst hatte. In der Grabrede kommt der christliche Auferstehungsglaube nicht vor. Aber sie spricht von der Verbundenheit mit der Verstorbenen über den Tod hinaus – in den Erinnerungen derer, die die Verstorbene persönlich kannten, aber auch vermittelt durch ihre Werke. Ruth Misselwitz setzte hinzu, dass sie die Grabrede besonders für die Studierenden und jüngeren Teilnehmenden der Tagung verlesen habe, die sie selbst ermutigen, weil sie eine neue und andere Verbundenheit mit Christa Wolf bezeugen.

[Bild unten: Daria Kolesova, Ronja Dierks und Katharina Hackl (Studentinnen an der Humboldt-Universität zu Berlin) stellen die Ausstellung "Christa Wolf neu lesen" vor. Hier nicht um Bild: Emma Charlott Ulrich und Marina Brafa. Fotografin: Sonja Leinkauf.]

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In vier Arbeitsgruppen kam man dann entlang von Texten Christa Wolfs in einen Austausch miteinander. Am Abend des 16.11. stellten die vier Germanistikstudentinnen Emma Charlott Ulrich, Marina Brafa, Daria Kolesova und Ronja Dierks die von ihnen gemeinsam mit einzelnen anderen Studierenden gestaltete Ausstellung „Christa Wolf neu lesen“ vor. Sie hielten eine eindrückliche szenische Lesung mit Zitaten aus verschiedenen Texten Christa Wolfs – das war ein zweiter Höhepunkt der Tagung. Dann sprachen sie – gemeinsam mit Prof. Dr. Dahlke – über den Prozess der Ausstellungsgestaltung und die intensiven Gespräche über Christa Wolfs Texte, die damit verbunden waren. Die Ausstellung erfreut sich einer starken Nachfrage – und verbindet, wie Christa Wolf, ganz unterschiedliche Institutionen miteinander. Vor dem Aufenthalt der Ausstellung in der Akademie war sie in der Sächsischen Staatsbibliothek in Dresden, danach reiste sie in die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin weiter. [Bild unten: Pausengespräche mit den Expertinnen. Ganz links im Bild: Emma Charlott Ulrich. Fotografin: Sonja Leinkauf.]

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Den Abschluss der Tagung bildete ein Podiumsgespräch am 17. November, moderiert von Eva Harasta. Das Gespräch stand unter dem Titel „Christa Wolf nach 1989: Politische Verwerfungen und dichterische Freiheit“. Prof. Dr. Astrid Köhler (Queen Mary University, London) hielt den Impulsbeitrag und Pfr. Dr. h.c. Friedrich Schorlemmer brachte sich als Zeitzeuge ein. Köhler erinnerte eindrücklich an Christa Wolfs Rede vom 4. November 1989 am Berliner Alexanderplatz. Köhler selbst hörte die Rede 1989 im (West-)Radio in ihrer Wohnung in Jena, eine unvergessliche und prägende Erinnerung. Als Germanistin sprach Köhler dann über die Brüche und Kontinuitäten im Werk Christa Wolfs, die sich durch die Friedliche Revolution von 1989 entwickelten. Das starke Interesse an Frauenfiguren hielt sich von Anfang an durch das ganze Werk Christa Wolfs durch, ungebrochen durch 1989. Ebenso blieb eine starke innere Beteiligung an Fragen der gesellschaftlichen Gerechtigkeit für Christa Wolf zentral, ungebrochen auch nach 1989. Das Motiv der Verletzlichkeit hingegen verstärkte sich durch die Infragestellung, die 1989 und – in besonders persönlicher Weise – der sog. „Literaturstreit“ für Christa Wolf bedeutete. In Bezug auf den Literaturstreit meinte Köhler, dass die Analyse des Kontextes entscheidend sei: aufseiten Christa Wolfs, die ihre IM-Tätigkeit verdrängt oder vergessen hatte, aber auch aufseiten derer, die gegen sie anschrieben oder die sich enttäuscht von ihr abwandten. Der Literaturstreit um Christa Wolf stelle aus germanistischer Sicht darüber hinaus die Grundfrage, wie politische und ästhetische Maßstäbe zusammenhängen oder in welchen Gewichtungen sie zur Beurteilung eines Werks beitragen (sollen oder müssen). – Eine heute angesichts der Diskussionen um den Nobelpreis für Peter Handke erneut hochaktuelle Frage.

Das Gespräch mit Friedrich Schorlemmer als „Zeitzeugen“ fokussierte besonders auf die Zeit nach 1989. Schorlemmer war ebenfalls Redner bei der Großdemonstration auf dem Alexanderplatz am 4. November 1989; er unterzeichnete wie Christa Wolf – und eine Million Ostdeutsche – den Aufruf „Für unser Land“. Schorlemmer brachte zunächst eine Passage aus „Kassandra“ ein und nahm dies zum Ausgangspunkt dazu, über das Leben in der DDR zu sprechen. Er sprach über die Verbundenheit mit Christa Wolf im Engagement für den Frieden. In Bezug auf den Literaturstreit betonte er, dass es damals aus seiner Sicht zu polemisch und einseitig verletzend gegen Christa Wolf zugegangen sei: in der heftigen Kritik zu Christa Wolfs kurzer IM-Tätigkeit durch westdeutsche Feuilletonisten sei übergangen worden, dass Christa Wolf später über Jahrzehnte direkt von Bespitzelung, Schikane und Zensur durch die Stasi betroffen gewesen ist.

Das letzte Wort soll Christa Wolf gehören. Sie schreibt: „Wie kommt Leben zustande? Die Frage hat mich früh beschäftigt. Ist Leben identisch mit der unvermeidlich, doch rätselhaft vergehenden Zeit? Während ich diesen Satz schreibe, vergeht Zeit; gleichzeitig entsteht – und vergeht – ein winziges Stück meines Lebens. So setzt sich Leben aus unzähligen solcher mikroskopischen Zeit-Stücke zusammen? Merkwürdig aber, daß man es nicht ertappen kann. Es entwischt dem beobachtenden Auge, auch der fleißig notierenden Hand und hat sich am Ende – auch am Ende eines Lebensabschnitts – hinter unserem Rücken nach unserem geheimen Bedürfnis zusammengefügt: gehaltvoller, bedeutender, spannungsreicher, sinnvoller, geschichtenträchtiger. Es gibt zu erkennen, daß es mehr ist als die Summe der Augenblicke. Mehr auch als die Summe aller Tage. Irgendwann, unbemerkt von uns, verwandeln diese Alltage sich in gelebte Zeit. In Schicksal, im besten oder schlimmsten Fall. Jedenfalls in einen Lebenslauf.“ (Das Zitat ist aus dem Vorwort zu "Ein Tag im Jahr").

 

Links zu den beiden Essays von Paula Fürstenberg:

- „Ich wundere mich über den Herbst in Deutschland und verabschiede mich von der Einheit. Über die vierte Generation Ost“ => https://blog.zeit.de/freitext/2017/11/09/deutsche-einheit-nachgeborene-fuerstenberg/

- „Ich lese ein Buch von Christa Wolf und das Buch liest mich und dann gibt es eine ganz allmähliche Explosion. Ein Lektüreprotokoll“ => https://blog.zeit.de/freitext/2018/09/27/christa-wolf-27-september/

Schlagworte:  DDR und Friedliche Revolution

Träumen mit wacher Vernunft – Christa Wolf

Kultur Lutherstadt Wittenberg, Evangelische Akademie | 15. bis 17. November 2019 | Fr.–So.
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