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BRIEFE 1/2014

Die „Agouti-Mäuse“ auf der Titelseite sind mediale Stars, zumindest in den Naturwissenschaften, und zentrale Aussagen des ersten Artikels ranken um sie. Prof. Layer führt uns darin in die Epigenetik ein, deren Erkenntnisse unsere Vorstellungen von Evolution erweitern. Mit dem Beitrag aus psychiatrischer Perspektive von Prof. Stompe setzen wir die Serie zum „freien Willen“ fort. Das eine oder andere von ihm beschriebene Phänomen wird den meisten von uns in Graduierungen bekannt vorkommen. Das verunsichert und wirft die Frage auf: Was ist denn das Normale und das Gesunde? Welche Maßstäbe legen wir an? Eine Problematik, mit der sich unsere Stipendiatin Anne-Maren Richter in dem Projekt Grenzgänge zwischen Theologie und Biologie beschäftigt. Sie stellt sich in diesem Heft vor und skizziert ihr anspruchsvolles Promotionsvorhaben.

Auch an der „Großen Transformation“ bleiben wir dran. Sie lernen Anliegen und Arbeitsweise der Akteure des Ökumenischen Prozesses: Umkehr zum Leben – den Wandel gestalten ebenso kennen wie die Möglichkeiten von Kirchengemeinden zur Mitgestaltung. Wie der Transformationsdiskurs durch die EKD zielgerichtet unterstützt werden kann, erfahren Sie in den Erläuterungen zum Projekt Diskurs Nachhaltige Entwicklung. Letztere muss messbar sein, etwa durch statistische Informationsinstrumente wie Regionale Wohlfahrtsindizes (RWI). Die Ergebnisse der Berechnungen für Sachsen und Thüringen runden die Themenseiten ab.

Unsere Autorenschaft hat sich übrigens stark verjüngt. Beginnen Sie doch Ihre Lektüre gleich mit den Gedanken von Sophia Wurch, Konfirmandin, über die Dankbarkeit.

Herzliche Grüße und einen schönen Frühling!

Ihre Susanne Faby

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