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BRIEFE 1/2013

„Soviel Du brauchst“, so lautet das Motto des 34. Deutschen Evangelischen Kirchentages im Mai. Aber wie viel ist genug? Was ist das rechte Maß? Antworten auf diese Fragen setzen mindestens voraus, dass wir zwischen den Polen materieller und immaterieller Güter ein differenziertes Verständnis darüber entwickeln, was Wohlstand in unserem Leben bedeutet, welchen Stellenwert Besitz für uns hat, wie wir mit materiellen Gütern umgehen und ob Alternativen vorstellbar sind. Die Beiträge auf den Themenseiten beleuchten Problemlagen und suchen nach Antworten auf globaler, nationaler, lokaler und individueller Ebene.

Antworten auf obige Fragen erfordern auch einen achtsamen Blick auf den Umgang mit unseren Mitgeschöpfen, die uns als Lebensgrundlage dienen, die wir essen. So analysieren mehrere Beiträge unterschiedliche Aspekte unseres Fleischkonsums oder beleuchten Handlungsoptionen, die die Lebensbedingungen der Nutztiere verbessern.

Ein ethisch begründeter Umgang mit Tieren war auch das Anliegen des Hallenser Pastors Fritz Jahr. Seinen Aufsatz aus dem Jahr 1928 finden Sie hier abgedruckt, ergänzt durch eine Würdigung seiner Person als Vordenker der Bioethik.

Schauen Sie noch einmal auf die Titelseite. Fällt Ihnen etwas auf? Das Redaktionsteam hat sich für eine moderate Überarbeitung des Logos entschieden und ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Sie auch?

In freudiger Erwartung des Frühlings und mit herzlichen Grüßen

Ihre Susanne Faby

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