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Auf dem Weg zu einer Kultur der Nachhaltigkeit. Plädoyer für ökumenische Such- und Konsultationsprozesse

Ein Impulspapier, erarbeitet im Ökumenischen Prozess „Umkehr zum Leben – den Wandel gestalten“

Das Impulspapier wurde im Rahmen des Ökumenischen Prozesses „Umkehr zum Leben – den Wandel gestalten“ unter anderem mithilfe der Tagungsreihe „Kultureller Wandel als zentrale Dimension der Großen Transformation zur Nachhaltigkeit“ in den Jahren 2016/17 erarbeitet. Es wendet
sich vor allem an Verantwortliche in Kirchen, kirchlichen Organisationen unter Einschluss kirchlicher Hochschulen und an Lehrende an theologischen
Fakultäten. Schirmherr der Tagungsreihe war Prof. Dr. Klaus Töpfer, ehemaliger Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP),

Das Impulspapier wird von den folgenden Trägern des Ökumenischen Prozesses zur Diskussion gestellt: Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR, Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst, Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt e. V., Evangelische Kirche der Pfalz (vertreten durch die Arbeitsstelle für Frieden und Umwelt), Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (vertreten durch die Zentren Gesellschaftliche Verantwortung und Ökumene), Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck, Evangelische Landeskirche Anhalts, Evangelische Landeskirche in Baden, Evangelisch-methodistische Kirche in Deutschland, Katholische Akademie Rabanus Maurus Frankfurt/M. und Werkstatt Ökonomie.

Mit dem Impulspapier werden ökumenische Such- und Konsultationsprozesse unter dem Motto „Ökumenischer Aufbruch 2030. Für eine sozialökologische Transformation“ angeregt, da die Menschheit angesichts globaler Herausforderungen durch die Verletzung planetarischer Grenzen am Scheideweg steht. Noch ist offen, ob es gelingt, im Anthropozän Wege zur globalen Durchsetzung einer Kultur der Nachhaltigkeit zu finden. Sie zu suchen, ist auch vornehme Aufgabe von Theologie und Kirche.

Das Impulspapier wurde auf der Tagung "Für eine Kultur der Nachhaltigkeit. Theologische und kirchliche Beiträge zu einem kulturellen Wandel" vorgestellt, die vom 28. bis 29. April 2017 an der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt stattfand. Es wurde unter anderem mit dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, dem ehemaligen Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), Prof. Dr. Klaus Töpfer, dem Ökonomen und katholischen Sozialethiker Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach sowie Prof. Dr. Uwe Schneidewind vom Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) und Prof. Dr. Wolfgang Lucht vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung diskutiert.

 

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